Waldeseck
Die Adventisten hatten ihre Gemeinde in einer Villa, auf dem Gelände des heutigen Waldeseck, das nach dem Krieg das Gemeinde- und Pastorenhaus der Philippusgemeinde wurde. Das alte Pastorenhaus wurde später nach Errichtung des neuen Gemeindezentrums mit Pfarrhaus abgerissen.
Hier in einem Saal des „Waldeseck“, wurden dann die evangelischen Gottesdienste abgehalten und die Gemeinde- und Jugendarbeit durchgeführt. Danach wurde es Altenzentrum, das jetzt bereits wieder zu einem neuen modernerem Gebäudekomplex umgebaut wurde und am 19. März 2004 feierlich seiner Bestimmung übergeben wurde.
In den Hausgemeinschaften Waldeseck wird seitdem in 60 großzügig eingerichteten Einzelzimmern pflege- und betreu- ungsbedürftige Menschen eine Alternative zu konventionellen Einrichtungen geboten. Mit dem „Hausgemeinschafts- konzept“ realisiert das Diakonische Werk – Stadtverband für Innere Mission - Hannover e.V. einen neuen Ansatz in der Versorgung dieser älteren Menschen.
Industriebetriebe
Industrie gab es auch. Am Anfang des bereits mit Linden bepflanzten Kohleaschenweges, der Lindenallee, war eine Bracke mit einer Brühwürfelfabrik. Direkt anschließend an diese Baracke stand eine ganz moderne Champignonzucht- plantage der Burgdorfer Konservenfabrik, zu der jeden Tag der frische Mist von der hannoverschen Artillerie- und Kavalleriekaserne angefahren wurde. Nach dieser Champignonplantage hieß die dortige Haltestelle der Linie 17 „Pilzplantage“. Auf diesem Gelände wurde später die erste Poststelle in Klein Isernhagen errichtet.
Das städtische Kinderheim
Auf dem Grundstück gegenüber dem heutigen „Welfenhof“, auf dem sich jetzt eine luxuriöse kleine Siedlung in den alten Baumbestand mit eigenwilliger moderner Architektur geschoben hat, befand sich in den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts eine Filzstumpenfabrik, später ein städtisches Kinderheim.
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